Der Sommer-Kochkursflyer

by Thomas on 5. Juni 2010

Der goldhahnundsampsonsche Kochkursflyer für Juni bis September 2010 zum doppelseitigen Selberdrucken und -falten. Ahoi!

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Morchelmulch

by Thomas on 28. April 2010

Rindenmulch! Es muss irgendwann in den späten 80ern gewesen sein, als man plötzlich begann, den Wurzelbereich von raumübergreifendem Großgrün mit kleingehäckselter Baumborke zu bestreuen. Das Zeug brachte vielerlei Vorteile, zum Beispiel blieb der Boden auch an heißen Tagen schön feucht, das Unkraut hingegen blieb weg, und das verrottende Holz hatte eine Art Langzeit-Dünge-Effekt. Außerdem schien Rindenmulch (aus nach wie vor ungeklärter Ursache) das ästhetische Empfinden des westlichen Kulturkreises zu befriedigen und gleichzeitig hatte man ein schönes Endlager für die vom sauren Regen zerfressenen Fichten.

Seit heute sind wir trotzdem Fans der krümeligen braunen Gartensoße, und hier ist warum: Im vergangenen Herbst wurde der goldhahnundsampsonsche Hinterhof zum ersten Mal seit dem zweiten Weltkrieg offiziell begrünt: Eingefasst von 15 Säcken Rindenmulch schufen Efeu, Heidekraut und Kriechwachholder eine Stimmung der Andacht und stillen Trauer. Als wir uns heute wieder mal im Vorbeigehen bekreuzigten sahen wir plötzlich lustige kleine Hütchen aus dem Mulch herausgucken: Pilze! Nach Konsultation von Mushrooms: River Cottage Handbook No. 1 war klar: Morcheln. Dutzende! Körbeweise!

Morcheln kommen in der Natur relativ selten vor und sind folglich ein ziemlich kostspieliges Vergnügen:  50 gramm getrocknete Morcheln kosten gut und gerne mal 20 Euro. Ein trauriges Leben für einen Pilz. Kaum steckst du den Hut durch den nadeligen Boden, hat das schöne Waldleben ein Ende. Gierige Sammler lassen für deinen wabenartig gegliederten Kopf selbst Märzschneckling und Schlehenrötling links liegen. Und das, obwohl Du unter Artenschutz stehst. Aber du hast die Zeichen der Zeit erkannt: Sobald im frühen Morgenrot ein Forstwirt mit seiner Kettensäge den Wald betritt, schickst du deine morcheligen Pilzsporen–hopp–auf die nächste Borke. Der Baum wird gefällt, die Rinde abgeschält und geschreddert–Mulch! Und so gelangst Du endlich  ins städtische Paradies, wo dich (fast) niemand kennt. Hier hast du deine Ruhe. Deine neuen Freunde heißen Erika, Buxus und Liguster.

Wir haben soeben einen Teller Spargel mit köstlicher Morchelsauce verspeist. Falls wir uns morgen früh nicht noch mal melden bitte diesen Artikel unbedingt ignorieren  ;)

Vorsichtshalber noch ein Warnhinweis: Die Bestimmung von Pilzen darf niemals allein anhand von Fotos oder Abbildungen in Büchern oder im Internet erfolgen. Selbstgesammelte Pilze sollten nur nach Konsultation einer Pilzberatungsstelle verzehrt werden.

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Ich Bin Ein Putenbeizapparat

März 6, 2010

As a Canadian who has lived in Berlin for 3 years, I could never claim to have experienced any great culture shock upon moving to Germany. There is the language difference, sure; and I don’t think I’ll ever acclimatize to rap, R&B, hip hop, reggae, +, + all being called ‘Schwarzmusik’ but overall, one can [...]

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Kochkursflyer März bis Juni

Februar 26, 2010

Der goldhahnundsampsonsche Kochkursflyer für März bis Juni 2010 zum doppelseitigen Selberdrucken und -falten. Ahoi!

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Der Kochkursflyer

Dezember 19, 2009

Der Kochkursflyer, Goldhahn & Sampson 1. Quartal 2010

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Mundgerecht?

Oktober 25, 2009

Mundraub ist ein inzwischen abgeschaffter deutscher Straftatbestand. Er bezeichnete die Entwendung oder Unterschlagung von Nahrungs- oder Genussmitteln oder von anderen Gegenständen des hauswirtschaftlichen Gebrauchs in geringer Menge oder von unbedeutendem Wert zum alsbaldigen Verbrauch. [Wikipedia, Stichwort "Mundraub", Version vom 25. Oktober 2009, 11:04 Uhr, abrufbar unter http://de.wikipedia.org/wiki/Mundraub] Das Jedermannsrecht ist ein in den nordischen Ländern [...]

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Vacuuming in Venice

September 28, 2009

A: Why do you Germans say “Venedig” instead of using the proper name? B: I’d say, probably because it’s easier for us to pronounce? A: Come on, it can’t be that hard. Just speak after me: “Venezia”. Oh, and while we’re at it, please say “vacuuming” 10 times.

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A farm on every floor

August 27, 2009

In 50 Jahren wird die Landwirtschaft, so wie wir sie kennen, nicht mehr existieren. Die Klimaveränderung wird große Flächen, die jetzt landwirtschaftlich genutzt werden, unbrauchbar werden lassen. Den Rest besorgen Bevölkerungswachstum und Trinkwasserknappheit. Mit ein paar Balkontomaten ist es da natürlich nicht getan. Aber die jetzt noch belächelte Urbane Landwirtschaft geht schon in die richtige [...]

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Tomatenmuseum

August 24, 2009

Update with big fat German Gold:

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Szechuanpfeffer

August 20, 2009
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